Unsere Chorfreizeit im März 2010

Unsere jährliche Chorfreizeit fand in diesem Jahr vom 26. bis 28. März statt. Es ging zur Ev. Jugend-, Freizeit- und Bildungsstätte Koppelsberg nach Plön.

cf2010-02Am Freitagabend reisten wir nach und nach an und trafen uns nach dem Beziehen unserer Zimmer erstmals im Wirtschaftsgebäude zum Abendessen. Die Auswahl war groß und reichte von der Salatbar über Brot mit Wurst und Käse zu warmem Essen bis hin zum Dessert. Dafür nahm mancher den Treppenaufstieg vom Büfett im Erdgeschoss zu der für uns reservierten Empore gern mehrfach in Kauf.

cf2010-01Nach der Stärkung ging es zum ersten Singen ins Emmy-Moll-Haus. Wir richteten uns in unserem Probenraum ein und hielten eine lockere Chorprobe ab. Nach dem Aufwärmen von Körper und Stimme sangen wir zum Einstieg alt bekannte Lieder aus unserem Repertoire. Dann wurde an neuen Stücken geübt, die wir in den wöchentlichen Chorproben bereits ein bisschen kennengelernt hatten.

Zum Ausklang des Abends versammelten wir uns im unteren Gruppenraum des Haupthauses, in dem wir alle untergebracht waren. Es wurde geklönt, geknabbert, gespielt, getrunken – und heimlich gedichtet. Denn am folgenden Samstag hatte Antje Geburtstag… Um Mitternacht sangen daher die noch anwesenden Chormitglieder ein kleines Ständchen für sie. Bald danach ging es allerdings auch für den harten Kern ins Bett.

cf2010-03Der Samstag begann mit einem reichhaltigen Frühstück, das wie schon das Abendessen keine Wünsche offen ließ. In der anschließenden Probe gab es als erstes ein Geburtstagslied für Antje. Die nächtlichen Dichter hatten Beethovens Ode „An die Freude“ zu einem Loblied auf unsere Chorschwester umgeschrieben, was nun von allen vorgetragen wurde. Antje war begeistert. Danach wurde weiter an den Stücken vom Vortag geübt. Außerdem fingen wir neue Lieder an, die manch einer als Filmmusik kennt: „Ain’t no mountain high enough“ (Sister Act) und „Fly with me“ (Wie im Himmel). Wir waren von beiden Titeln begeistert und sangen mit Freude.

cf2010-04Die Vormittagsprobe wurde beendet, als es wieder Zeit zum Essen war. Auch das Mittagessen war lecker und reichlich. Die meisten machten danach einen gemütlichen Spaziergang runter zum Großen Plöner See. Die Mittagspause war ausgiebig und endete mit einer Tasse Kaffee oder Tee, bevor wir zum Üben wieder in den Probenraum gingen. Bis zum Abendessen wurde weiter an den neuen und alten Stücken gefeilt.

Auch nach dem Essen wurde noch einmal gesungen – jedoch nicht sehr lange, da Antje an diesem Abend ihren Geburtstag mit uns feiern wollte. So versammelten wir uns nach einer verkürzten Chorprobe im oberen Gruppenraum des Haupthauses. cf2010-05Die Tische wurden zu Gruppen zusammengestellt, eine Ecke des Raumes zur Tanzfläche erklärt und Dietmar richtete seinen Arbeitsplatz als DJ her. Dann gab Antje anlässlich ihres Geburtstages einen Sekt aus. Wir gratulierten, ließen sie hochleben und stießen auf ihr Wohl an. Danach wurde an den einzelnen Tischen wieder munter gespielt. Das Klebezettelspiel vom letzten Jahr erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Zu späterer Stunde wurde dann die Musik aufgedreht und getanzt, bis die Füße schmerzten. Danach saß man noch einmal gemütlich am Tisch und redete über dies und das – unter anderem über nächste Chorfreizeiten und Auftritte auf Nordfriesischen Inseln. Man munkelt, die letzten gingen nachts um drei ins Bett…

Am Sonntag wurde nach dem Frühstück noch ein letztes Mal geprobt. Den Abschluss des Wochenendes bildete das gemeinsame Mittagessen. Danach fuhren alle wieder in ihren Fahrgemeinschaften nach Hause…

Wiebke Beyersdorf

Ein Wochenende am Plöner See

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